Heimatprimiz von Martin Thaller

Am 11. Oktober hat Br. Martin Paul Thaller zusammen mit seinem Mitbruder Michael Gerhard Kassler in Kollerschlag Heimatprimiz gefeiert.

Nach der durch Corona verursachten Verschiebung von gut drei Monaten begann die Primiz schon am Samstag mit einem Vorabend-Gottesdienst. Zelebriert wurde diese heilige Messe von Pfarrer Laurenz, die beiden Primizianten waren Konzelebranten.

Die Feier am Sonntag begann mit einem Festzug vom Vorplatz der Volksschule. Zusammen mit der Musikkapelle, der Bürgergarde und den Frauen der Goldhauben- und Kopftuchgruppe zogen die beiden Pimizianten zusammen mit den eingeladenen Festgästen und den anwesenden Geistlichen zur Pfarrkirche. Vor dem Einzug gab die Bürgergarde noch einen Salutschuss ab.

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Laurenz überreichte Maria Hofmann dem Primizianten das Geschenk der Pfarre – ein Skapulier. Der Festgottesdienst war der Oma von Martin Thaller gewidmet, die in der Nacht auf Sonntag im 86. Lebensjahr verstarb. Primizprediger Pater Anton Lässer ging in seiner Predigt auf die Aufgaben des Priesterberufs in der heutigen Zeit ein. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgte der Kirchenchor Kollerschlag begleitet von den Geschwistern Hofmann. Abgeschlossen wurde die Festmesse durch den allgemeinen Primizsegen.

Im Rahmen einer eucharistischen Andacht am Nachmittag hatten dann alle Gäste die Möglichkeit, den Primizsegen auch einzeln zu erhalten.

Der Primizspruch von Bruder Martin lautet:
„Wir wollen, von der Liebe geleitet, die Wahrheit bezeugen und in allem auf ihn (Christus) hin wachsen“ (Eph 4,15).
Er wird ab November in der Pfarre Kramsach (Land Tirol) tätig sein. Angedacht ist, dass er ab September 2021 als Kaplan nach Altötting (Deutschland) kommt.

Auch wenn die Voraussetzungen nicht optimal waren, so haben die Verantwortlichen die Herausforderung angenommen und das beste daraus gemacht. Wegen der begrenzten Plätze in der Kirche wurden die Gottesdienste und die Andacht ins Pfarrheim und per Livestream auf Youtube übertragen. So konnten wir trotzdem viele Leute erreichen und ihnen die Mitfeier ermöglichen. Damit das umgesetzt werden konnte, war viel an Gerätschaft, an Know-How und an Arbeit notwendig und wir möchten uns an dieser Stelle bedanken bei:

  • Den Brüdern Samariter FLUHM, die uns die Kameras samt dem notwendigen Zubehör und die Bildschirme für das Pfarrheim zur Verfügung stellten. Weiters kümmerten Sie sich um den Aufbau und die Installation des Systems sowie um die Übertragungen.
  • Johann Falkner, der uns tatkräftig bei der Installation und vor allem bei der Einbindung der Tonanlage unterstütze.
  • Alois Resch, der beim Konzeptionieren, beim Einziehen der notwendigen Kabel und beim Aufbau mithalf.
  • Evelyn Lauß, die uns ihren Glasfaser-Internetanschluss für den Youtube-Upload zur Verfügung gestellt hat. Der Internetanschluss im Pfarramt wäre hinsichtlich Leistung und Stabilität dafür nicht geeignet gewesen.

Abschließend sei allen gedankt, die zum Gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben. Einen ausführlichen Bericht wird es auch in der Dezemberausgabe des Pfarrblatts geben.